Drei Tage – drei Lauferlebnisse:
Stadt Baden – Freitag, 14. August 2026
Die erste Etappe führt mitten durch Baden, Austragungsort des Weltcup-Finals 2013, und bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Altstadt, Schulhausanlagen sowie dem Gebiet rund um die Ruine Stein. Schnelle Entscheidungen, häufige Richtungswechsel und der Wechsel zwischen engen Gassen, offenen Anlagen und steileren Passagen sorgen für einen spannenden Auftakt zum 3-Tage-OL.




Baldegg-Horn – Samstag, 15. August 2026
Am zweiten Tag geht es hinaus aus der Stadt und in den Wald. Auf der Baldegg erwartet die Teilnehmenden typischer Mittellandwald mit vielen schönen und gut belaufbaren Passagen, die teilweise beinahe nordischen Charakter aufweisen.
Für zusätzliche Abwechslung sorgt der steilere Nordhang, welcher die Teilnehmenden vor spannende Routenwahlen stellt.



Tüüfels-Chäller/Baregg – Sonntag, 16. August 2026
Zum Abschluss wartet ein Laufgebiet mit einem ganz besonderen Charakter. Der Mittellandwald umfasst mit dem Tüüfelschäller eine aussergewöhnliche Geländekammer: Das von Erdrutschen geprägte Gebiet mit seinen spektakulären Felsformationen fordert präzises Kartenlesen und volle Konzentration. Ganz anders präsentiert sich der westliche Teil des Laufgebiets mit sehr gut belaufbarem Wald.
Der Tüüfelschäller ist aber nicht nur aus OL-Sicht bemerkenswert. Hinter den Felsen, Schluchten und eigenwilligen Landschaftsformen verbergen sich auch spannende Geschichten.




Woher der Tüfelschäller und der Chrüzliberg ihre Namen haben
(jk) Wenn die OL-Läuferinnen und -Läufer an der dritten Etappe des 3 Tage-OL’s den schnellsten Weg vom Start ins Ziel suchen und dabei auch noch alle Posten richtig zu quittieren haben, ist es ihnen wohl nicht möglich, zu schauen, durch welch wunderbares Gebiet sie sich da schlängeln, beziehungsweise hüpfen, gehen oder doch noch laufen. Allzuviel sei an dieser Stelle nicht über den Einstieg in den Teil, welcher sich «Tüfelschäller» nennt, verraten. Nur so viel: der Weg ist ab dem Bahnhof Baden gut ausgeschildert und als OL-Läufer*in mit den entsprechenden Gadgets ausgerüstet, ist das Auffinden so oder so problemlos.
Im «Tüfelschäller» gibt es eine Welt zu entdecken, welche, trotz der nahen und sehr lauten Zivilisation – der Bareggtunnell befindet sich in unmittelbarer Nähe – richtig mystisch und fast urwaldähnlich ist: Bizarre Nagelfluh-Obelisken, Höhlen, Schründe und Schluchten und ein urweltlicher Wald verleihen der Landschaft besonders bei Nebel und Dunst einen fast unheimlichen Charakter. Vor allem für Familien lohnt sich ein Besuch dieses Waldes auch an einem OL-freien Wochenende sehr. Das Gebiet in dieser fast etwas andern Welt lädt zum Forschen, Spielen und Staunen ein. Es sind Hinweistafeln aufgestellt, welche kurz und klar informieren. Übrigens huldigt auch der Quartierverein «Chrüzliberg» regelmässig diesem wunderbaren Teil des Badener Waldes: Alljährlich wird die Chrüzliberg-Wanderung auf den höchsten Punkt, zum Gipfelkreuz, durchgeführt, welche sich nicht nur wegen des anschliessenden Wurst-Brätelns, sondern auch wegen der wunderbaren Fernsicht grosser Beliebtheit erfreut.
Doch woher hat der «Tüfelschäller», welcher seit 1987 ein Naturreservat ist, eigentlich seinen Namen? Und was hat es mit dem Namen «Chrüzliberg», dem Aussichtspunkt in der Nähe auf sich?
Nachstehend die offizielle Sage (Quelle: Stadt Baden, bzw. Wikipedia)

